Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Immunitätsnachweis gegen COVID-19 für Ärzte und MFA 🦠💉

Ab dem 16. März 2022 müssen Mitarbeitende der Gesundheits- und Pflegeberufe entweder geimpfte oder genesene Personen nach der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sein. Dies bedeutet, dass alle betroffenen Personen den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen müssen. Ebenso möglich ist auch die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses, dass sie aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können.
 

Wen betrifft die Impfpflicht?

Diese Impflicht umfasst sowohl das medizinische Personal als auch alle weiteren in der Praxis oder Einrichtung tätigen Personen, wie Reinigungskräfte, Hausmeister, Küchenpersonal. Die Art der Beschäftigung (Arbeitsvertrag, Praktikum oder Ausbildung, Leiharbeiter) ist hierbei unwichtig. Auch Praxisinhaber sind natürlich hiervon betroffen. Die Gültigkeit der jeweiligen Nachweise (Impf-/Genesenennachweis) muss beachtet werden.
 

Faktisches Beschäftigungsverbot

Sollte kein Nachweis vorgelegt werden können, darf der Mitarbeiter weder tätig noch beschäftigt werden. Der Praxisinhaber hat unverzüglich das Gesundheitsamt zu benachrichtigen und die Daten des Arbeitnehmers zu übermitteln – dies ist auch verpflichtend vorzunehmen, wenn an der Echtheit und Richtigkeit des Nachweises Zweifel bestehen. Die Entgeltfortzahlungspflicht des Arbeitgebers entfällt und weitere arbeitsrechtliche Konsequenzen wie z.B. eine Kündigung können und müssen dann überlegt werden. Es drohen Bußgelder bis zu 2.500 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die vollständige Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. 

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